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BEGRIFFSERKLÄRUNG

Kameraeigenschaften für beste Bildqualität:
UWDR

Ultra Wide Dynamic Range (sinngemäß: "Extrem Hoher Dynamikbereich").
Um zu verstehen, was sich hinter dem Begriff 'Ultra Wide Dynamic Range' verbirgt, ist es nötig zuerst die Bedeutung des Begriffs 'Dynamikbereich' an sich zu klären. Dynamikumfang (auch Dynamikbereich oder einfach nur Dynamik genannt) bezeichnet in allgemeinen, technischen, physikalischen oder mathematischen Zusammenhängen den Quotienten aus Maximum und Minimum einer physikalischen Größe oder Funktion.
Im Bereich der digitalen Bilderfassung dient der Dynamikbereich als einer von mehreren Bewertungsmaßstäben bei der Qualifizierung von Bildsensoren. Man versteht darunter das Verhältnis des maximalen, nicht sättigenden Signals gegenüber der Standardabweichung des Störgeräusches bei dunklen Lichtverhältnissen. Oder allgemeiner ausgedrückt: Der Dynamikbereich ist das Verhältnis zwischen dem jeweils hellsten und dunkelsten Bild, das eine Kamera aufnehmen kann.

Ein Bildsensor mit einem höheren Dynamikbereich ist in der Lage eine größere Bandbreite an Umgebungslicht zu erfassen als ein Sensor mit niedrigerem Dynamikbereich. Je größer dieser Bereich ist, desto schärfer die Detailwiedergabe und desto höher der Kontrastgrad in den sogenannten Schatten- und Spitzenlichtbereichen eines Bildes

Cam_inPIX
Das innovative Sensorkonzept der Cam_inPIX®-Technologie basiert auf der modernsten »Digital Pixel System* (DPS*)«-Plattform, bei der die Bildinformation jedes einzelnen Pixels direkt am Punkt der Aufnahme digital konvertiert und optimal verarbeitet wird. Hiermit lassen sich auch Situationen, die einen besonders großen Kontrastumfang aufweisen, in zuvor nicht realisierbarer Bildqualität aufnehmen und dokumentieren.
Mit dieser UWDR-Technik (Ultra Wide Dynamic Range) haben Dallmeier-Kameras gegenüber allen bisher bekannten Verfahren den Vorteil, wesentlich mehr Details in den Schatten- und in den Spitzenlichtbereichen eines Bildes zeigen zu können. Die hochauflösende Sensortechnik der neuesten Generation liefert in Verbindung mit der eigens für den Security-Bereich entwickelten Software auch in schwierigsten Lichtverhältnissen wie z.B. bei Gegenlicht klare, kontrastreiche und farbtreue Bilder ohne jegliche Blooming- oder Smear-Effekte.
Geeignete Werksvoreinstellungen (AE Presets) erlauben in Verbindung mit einer äußerst benutzerfreundlichen Menüsteuerung eine einfache, schnelle und damit kostengünstige Installation der Kameras in jeder spezifischen Überwachungssituation. Mit dem exklusiven Dallmeier UTC-Protokoll (Up The Coax) sind die Cam_inPIX®-Kameras direkt über das Videokabel von einem Dallmeier-Recorder oder einer PView-Station aus konfigurierbar. Die Umschaltbarkeit zwischen den Signalformaten PAL und NTSC erlaubt den Einsatz der Kameras weltweit in jedem Videoüberwachungssystem.

Belichtung:
Elektronischer Verschluss (Shutter)
Der elektronische Verschluss (Shutter) regelt die Verschlusszeit und damit die Dauer der Belichtung einer Aufnahme (Belichtungszeit). Kurze Verschlusszeiten ermöglichen schärfere Aufnahmen bei bewegten Objekten, erfordern jedoch eine höhere Lichtmenge, die auf den Sensor trifft. Dies kann z.B. durch eine größere Blendenöffnung (kleinere Blendenzahl) erreicht werden.
Slow Shutter
Die Slow Shutter Funktion ermöglicht im Gegensatz zum herkömmlichen Shutter wesentlich längere Verschlusszeiten und dadurch Aufnahmen auch bei geringer Lichtmenge oder bei Nacht.

AE Automatic Exposure/Automatische Belichtung
Darunter versteht man ein Verfahren zur Belichtungsregulierung bei Kameras. Dabei treibt der durch den Lichteinfall auf dem Sensor erzeugte elektrische Strom einen Mechanismus an, der bestimmte Einstellungen und Regelungen vornimmt: z.B. Blendenöffnung, Shutter-Geschwindigkeit, ALC, AGC etc. Dies erfolgt automatisch, also ohne menschliches Eingreifen

ICR
Das Licht ist im Allgemeinen der für den Menschen sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung von etwa 380 bis 780 Nanometer (nm) Wellenlänge.
Als Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) bezeichnet man elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und den langwelligeren Mikrowellen. Dies entspricht etwa 780 nm bis 1,0 mm. Infrarotlicht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar

ICR-Funktion
Das heißt
Im Tag-Licht-Modus: Das Infrarotlicht wirkt sich störend auf die Abbildungsqualität der Kamera aus. Farb- und Kontrastverfälschungen sowie Unschärfen treten auf.
Im Nacht-Licht-Modus: Das Infrarotlicht wird im Nacht-Modus gebraucht, um detaillierte Aufnahmen im Dunkeln oder bei geringem Umgebungslicht machen zu können.

IR-Cut Filter
Um unerwünschte Nebeneffekte durch einen Infrarot-Lichtanteil bei Aufnahmen im Tag-Licht Modus zu vermeiden, wird ein IR-Cut Filter (Infrarot-Sperrfilter) vor dem Sensor angebracht, der das Auftreffen von Infrarotlicht auf den Bildsensor verhindern soll. Daneben gibt es die IR-Cut Vergütung. Hierbei wird der IR-Cut Filter realisiert durch eine spezielle Beschichtung, die am Objektiv angebracht wird

ICR-Funktion für Tag/Nacht-Umschaltung
Durch die ICR-Funktion wird eine reale* Day/Night-Funktionalität der Kamera realisiert.

Mittels eines sog. Filtershifters kann der IR-Cut Filter eingeschwenkt werden. D.h. im Tagesmodus wird der IR-Cut Filter vor den Sensor geschoben, um das störende Infrarotlicht auszufi ltern. Im Nachtmodus wird der IR-Cut Filter Bildsensor weggeschoben, um IR Licht durchzulassen.

IR-Korrektur
Bei einer „IR korrigierten“ Optik wird das gesamte Linsensystem entsprechend entwickelt und gefertigt, dass die IR-Strahlung korrigiert auf den Sensor auftritt.

Das heißt im Tag-Licht Modus: Auch IR korrigierte Objektive benötigen einen IR-Cut Filter. Da aber selbst die besten IR-Cut Filter die IR-Strahlung nicht komplett ausfiltern können, werden die restlichen, noch bis zum Sensor durchgedrungenen IR-Strahlen korrigiert. Damit wird ein optimales Bildergebnis erzielt.
Übrigens: Nur IR korrigierte Linsen sind für Anwendungen mit IR Beleuchtung geeignet

Smearing Effekte
Vom 'Smear'-Effekt spricht man wenn sich bei einer Gegenlichtaufnahme ein heller, vertikaler Streifen von der Lichtquelle aus durch das Bild zieht.
Dieser Effekt, der nur bei CCD-Sensoren auftritt, wird durch die Art und Weise der Pixelauslesung verursacht. Die Ladungen werden auf dem Sensor zeilenweise nach unten verschoben, um nacheinander ausgelesen zu werden. Bei der Bewegung der Ladungen über den Sensor wird die Ladungsreihe, die an der starken Belichtungsquelle vorbei kommt, sozusagen nachbelichtet. Dadurch entsteht ein vertikaler weißer Streifen im Bild.
Bei CMOS-Sensoren kann ein solcher Effekt natürlich nicht auftreten, da die Ladungen direkt vom Pixel abgelesen werden.

Blooming Effekt
Auch der 'Blooming'-Effekt ist nur bei CCD-Sensoren zu finden.
Durch eine starke Belichtung eines kleinen Pixelbereichs werden durch den Photoeffekt mehr elektrische Ladungen erzeugt als der einzelne Pixel verarbeiten kann. Die überschüssigen Ladungen werden an benachbarte Pixel abgegeben. Diese Pixel können aber ebenfalls nur eine begrenzte Menge an Ladungen aufnehmen und die restlichen Ladungen werden ebenfalls weitergegeben. Dies führt zu großen Bereichen mit maximaler Ladungsättigung, und so zu starker Überbelichtung.

Progressive Scan Bilderfassung
Progressive Scan ist ein Videoaufnahmeverfahren, bei dem der Sensor alle Linien eines Bildes nacheinander erfasst. Im Gegensatz dazu werden beim Interlaced Scan erst alle ungeraden, dann alle geraden Zeilen eines Bildes erfasst, d.h. die Bildaufnahme erfolgt durch zwei getrennte Halbbilder (nacheinander). Ein richtiges Vollbild ergibt sich erst nach zwei Durchgängen.
Bei Progressive Scan aber entsteht das Vollbild zu exakt dem gleichen Zeitpunkt. Dies hat den Vorteil, dass – gerade bei bewegten Objekten – keine Interlace-Artefakte (sog. Sägezahn- oder Kammeffekte) im Bild auftreten

Progressive With Segmented Frames (PsF) Bildübertragung
PsF wird verwendet, um progressiv aufgenommenes Bildmaterial auf Medien übertragen zu können, die Interlacing verwenden (z.B. PAL- und NTSC-Bildschirme). Das mit Progressive Scan aufgenommene Bild wird in zwei Segmente mit identischem Zeitstempel geteilt (keine Bewegung zwischen den Segmenten), die anschließend hintereinander übertragen werden.
Somit lassen sich progressiv aufgenommene Bilder mittels derselben elektronischen Schaltkreise verarbeiten, die auch zur Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Interlacing-Videos verwendet werden

HDTV
Vorteile;
HDTV-Standards:
Der HDTV-Standard - meist wird als Kurzform HD verwendet - beschreibt zwei Formate, die sich durch die Anzahl der vertikalen Bildpunkte (Pixel) unterscheiden: 720 Pixel oder 1080 Pixel.
720-Formate: 720 horizontale Zeilen (bzw. 720 vertikale Bildpunkte), je Zeile mit 1280 Bildpunkten (Pixel)
· 720p/50 Format: 720 horizontale Zeilen, mit einem progressiven Abtastverfahren und einer Framerate von 50 Frames pro Sekunde
1080-Formate: 1080 horizontale Zeilen (bzw. 1080 vertikale Bildpunkte), je Zeile mit 1920 Bildpunkten (Pixel)
· 1080i/25 Format: 1080 horizontale Zeilen, mit einem Zeilensprung-Abtastverfahren (i = interlaced) und einer Framerate von 25 Frames pro Sekunde
· 1080p/50 Format: 1080 horizontale Zeilen, mit einem Vollbild-Abtastverfahren (p = progressive scan) und einer Framerate von 50 Frames pro Sekunde

Vorteile von HDTV
· bis zu 5x höhere Auflösung als SDTV (Standard Definition: PAL, NTSC und SCAM)
· dadurch deutlich höhere Bildqualität als bei SDTV
· Breitwandformat mit einem Seitenverhältnis von 16:9
HDTV Broadcast Systeme werden definiert durch:
· Zeilenanzahl (Frame Size): 
z.B. 1280 x 720 oder 1920 x 1080, kombiniert mit i oder p, je nach
· Abtastverfahren (Scanning System): 
i = interlaced (Bildaufbau durch zwei getrennte Halbbilder nacheinander)
oder p = progressive scan (Bildaufbau im Vollbildverfahren)
· Bildwiederholrate (Framerate): 
definiert sich durch die Anzahl der Frames per second (fps): 25 oder 30 Vollbilder (manchmal auch angegeben als 50 bzw. 60 Halbbilder)

1) Zeilenanzahl
Die Zahl 720 bzw. 1080 gibt die Zahl der vertikalen Bildpunkte oder anders ausgedrückt die Zahl der horizontalen Zeilen an
2) Abtastverfahren siehe Progressive Scan Bilderfassung
3) Bildwiederholrate
Da sich die Angabe fps immer auf "frames per second" bezieht, gibt die Zahl hinter dem Slash die Anzahl der Vollbilder pro Sekunde an. Manchmal finden sich allerdings auch Angaben ohne Slash, beispielsweise 1080i50. Die 50 gibt in diesem Fall dann nicht die Zahl der Voll-, sondern der Halbbilder an (d.h. 1080i50 = 1080i/25).
Warum ist die Zahl bei interlaced-Verfahren geringer als bei Progressive Scan?
Beispiel: 1080i/25 bzw. 1080p/50
Beim Interlaced-Verfahren werden nacheinander zwei Halbbilder übertragen. Im festgelegten Zeitraum von einer Sekunde können also maximal 50 Halbbilder = 25 Vollbilder übertragen werden.
Bei Progressive Scan dagegen wird jedes Bild als Vollbild übertragen, in einer Sekunde können also 50 Vollbilder übertragen werden


Adresse

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Fax +43 7229 87628-10

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